Zum Thema -schlecht sitzende Prothesen
Man ist sowieso schon "gestraft" und behindert wenn man keine natürlichen Zähne mehr hat. Um sich trotzdem einigermaßen frei und ohne Behinderungen in der Gesellschaft bewegen zu können, um nicht bei einem kräftigen Niesen seine Prothese auf dem Schoß seines Gegenübers oder diese plötzlich in seinem Teller wieder zu finden, gibt es eigentlich nur 2 Lösungen. Entweder geht man alle Jahre wieder zum Zahnarzt um sich eine neue Prothese anfertigen zu lassen oder wenn möglich die alte noch einmal unterfüttern zu lassen, oder man benutzt die bisher in Apotheken, Drogerien und Supermärkten angebotenen Hilfsmittel die dann ja auch versprechen dass man "endlich wieder in einen Apfel beißen" kann.
Beide Lösungen haben jedoch zum Teil große Nachteile.
Die erste Lösung ist eigentlich die richtige und beste Lösung. Der große Nachteil sind hierbei der Kosten- und Zeitfaktor. Eine "permanente Unterfütterung" wie der Fachmann so etwas nennt, kostet mindestens 300 bis 600€. Hinzu kommen noch mindestens 3 bis 4 Zahnarztbesuche. Aber selbst wenn man diese Unannehmlichkeiten in Kauf nimmt und auch immer das genügende Kleingeld hat, kann man trotzdem nicht sicher sein dass der Zahnersatz auch lange Zeit perfekt sitzt. Denn sobald der Kiefer seiner natürlichen Zähne beraubt ist, fängt der Knochen an, sich zurückzubilden und mit ihm natürlich das Zahnfleisch. Dies wird noch verstärkt durch den Druck der beim Kauen und Beißen ständig auf den Gaumen ausgeübt wird. Mit welcher Geschwindigkeit diese Zurückbildung fortschreitet, ist ganz individuell und hängt hauptsächlich vom Alter des Patienten und dem Zustand der Prothese ab. Das bedeutet dass trotz hohem Geld- und Zeitaufwand früher oder später doch auf die Lösung Nummer 2 zurückgegriffen werden muss. Aber jetzt geht es erst richtig los mit den Nachteilen.
Fangen wir einmal mit der wohl am meisten angewandten Methode an, der Haftcreme: Die wesentlichen Nachteile sind:
- Es wird empfohlen, diese Punktweise aufzutragen um die empfindlichen Schleimhäute nicht unnötig zu reizen. Das heißt die Prothesenbasis liegt nicht gleichmäßig am Gaumen und Zahnfleisch an und somit können weiterhin Speichel, Flüssigkeiten und Essensreste zwischen Prothese und Zahnfleisch gelangen. Dass ist nicht nur sehr unangenehm und unhygienisch, sondern diese Klebemasse wird sehr schnell wieder fortgespült und natürlich heruntergeschluckt.
- Wissen Sie, was alles darin enthalten ist? dann schauen Sie genau auf den Beipackzettel, und haben Sie schon einmal nachgerechnet welche Mengen Sie im Laufe der Jahre davon herunterschlucken?
- Die meisten Haftcremes sind weiß und deshalb sehr unästhetisch. Es darf also nichts über den Rand stehen um Sie nicht als Prothesenträger zu verraten. Außerdem ist es nicht einfach die Reste welche in den Porositäten des Prothesenkunststoffes kleben, zu entfernen. Zahnarzthelferinnen wissen ein Lied davon zu singen.
- Damit diese chemischen Produkte wenigstens einigermaßen erträglich sind, hat man ihnen künstlichen Geschmack verliehen. Leider ist diese Geschmacksnote oft so stark, dass sie den Geschmack der Speisen und Getränke verfälscht und somit die Freude am Essen trübt. Oder was halten Sie von einem Schweinebraten mit Pfefferminzgeschmack oder einem guten französischen Rotwein mit Vanille??
Haftpulver haben die gleichen Nachteile aber hier kommt noch das Anmischen hinzu. Es erfordert gewisse Utensilien die nicht überall zur Verfügung stehen und deshalb muss dies zu Hause gemacht werden. Ein gewisser Verlust ist überhaupt nicht zu vermeiden.
Und dann gibt es noch Haftkissen.
Diese sind auch wiederum nur Punktmäßig anzubringen und haben deshalb die schon vorher angeführten Nachteile. Sie reizen oft die Schleimhaut, sind unhygienisch und teuer.
Der größte Nachteil aller dieser Hilfsmittel ist jedoch: es kann kein Randschluss erzielt werden!
Nur mit einem perfekten Randschluss kann man den Saugnapfeffekt erzielen.
Eine Prothese soll nicht am Gaumen festgeklebt werden, sie soll sich am Gaumen festsaugen. Und das erreichen Sie nur mit einem Weichbleibendem Material welches sich exakt an die jeweilige Situation im Mund anpasst.
Zusammenfassend hier noch einmal die wesentlichen Merkmale der "klassischen" Hilfsmittel in Gegenüberstellung denen von Dinabase7.
Haftpulver, Cremes etc.
- Anmischen z.T. nötig
- Muss je nach Zustand der Prothese mehrmals täglich angewendet werden
- Wird nur Punktweise aufgetragen und kann somit nicht den, durch Resorption entstandenen Hohlraum zwischen Kiefer und Prothese ausfüllen. Deshalb:
- Kein Saugeffekt,
- Bruchgefahr und mögliche Entstehung von
- Druckstellen.
- Flüssigkeiten, Speichel und Essensreste gelangen unter die Prothese, darum
- Unhygienisch und
- Der "Klebstoff" wird schnell wieder weggespült und
- Gelangt in den Magen. (Ob das auf Dauer gut ist?)
- Starker Minze oder Mentholgeschmack bei einigen Mitteln
- Verdirbt die Freude an Essen und Trinken
- Passgenauigkeit kann nur mit einer kostspieligen Unterfütterung durch Zahnarzt/Zahntechniker erreicht werden
Dinabase 7:
- Fertigprodukt in der Tube.
- Nur 1x alle 7 bis 10 Tage austauschen.
- Klebt perfekt am Prothesenkunststoff.
- Klebt nicht an Fingern oder Gummihandschuhen.
- Saubere Verarbeitung.
- Sehr sparsam.
- Bleibt weich über mehrere Tage, dadurch
- Echte Anpassung an den Gaumen und
- Starker "Saugnapfeffekt" durch
- Perfekten Randschluss.
- Atoxisch, Anallergisch, Monomerfrei.
- Beschleunigt das Heilen von Wundstellen.
- Geschmacksneutral.
- Erspart kostspielige Zahnarztbesuche wegen schlecht sitzender Prothesen.
- Leichtes Austauschen des Materials nach dem Aushärten.
Dinabase 7 gibt es nur in Apotheken oder im Hygiene-Shop beim Zahnarzt.

